Guirec Soudée

Seefahrt mit Huhn

Ein Erlebnis-Reisebericht

 

(Photo mit freundlicher Genehmigung des Verlags)

 

Der junge Franzose Guirec lebt an der bretonischen Küste. Wann immer es geht, ist er auf dem Wasser.

Mit 18 Jahren und 200 Euro im Rucksack fliegt er nach Australien, um dort Geld zu verdienen für ein Boot und seinen Traum, damit den Atlantik zu überqueren. Er ist zwar längst nicht so ein eingefleischter Segler wie sein Vater, aber er ist zuversichtlich und lebt nach dem Motto: „Für jedes Problem gibt es eine Lösung“. Sollte es zumindest…

Nach einigen Rückschlägen, aber immer eine Lösung gefunden, startet er im April 2014 von Lanzarote aus mit seinem Boot der „Yvinec“ und nimmt Kurs auf die Antillen. Mit an Bord ist Monique, ein kanarisches Huhn, dass ihm zu seiner Überraschung fast jeden Tag ein Ei legt.

Bei der Atlantiküberquerung bleibt es freilich nicht allein. Guirec will ganz hoch in den Norden, überwintert im Packeis von Grönland und kämpft sich durch die Nordwestpassage. Von dort geht es vorbei an der Küste Kanadas, der USA und jetzt will er ganz tief in den Süden. Vorbei an Südamerika umsegelt er das Kap Hoorn, nimmt Kurs auf die Antarktis, um schließlich über das Kap der guten Hoffnung und die Antillen wieder zurück in die Bretagne zu segeln.

Guirec und Monique erreichen den Heimathafen im Dezember 2018. Hinter den beiden liegen fünf Jahre voller unvergesslicher Eindrücke, Gefahren und Begegnungen mit außergewöhnlichen Menschen.

Aktuell befindet sich Guirec wieder auf dem Atlantik, diesmal allein im Ruderboot, Monique genießt ihren wohlverdienten Ruhestand in der Bretagne.

Seefahrt mit Huhn