Horst Eckert

Im Namen der Lüge

Macht lädt zum Missbrauch ein. Geheime Macht erst recht.

Melia Khalid arbeitet in Düsseldorf für den Inlandsgeheimdienst. Als ihr aus Antifa-Kreisen ein brisantes Geheimpapier zugespielt wird, glaubt ihre Behörde an das Erwachen einer neuen RAF. Doch Melia stößt auf Indizien, die sie an ihrer Quelle zweifeln lassen. Versucht jemand, den Geheimdienst zu manipulieren?

Hauptkommissar Vincent Veihs jüngster Mordfall scheint rasch geklärt zu sein. Die Staatsanwaltschaft bewertet ihn als Beziehungstag und erklärt die Ermittlungen für abgeschlossen. Doch das Opfer war ein Jounalist, der undercover in der rechten Szene recherchiert hatte. Worauf ist er gestoßen? Warum musster er wirklich sterben?

Bei ihren Nachforschungen kreuzen sich die Wege von Vincent und Melia und gemeinsam kommen sie einer rechten Verschwörung auf die Spur, deren Verbindungen bis in die Regierung reichen. Melia, Tochter einer politisch Verfolgten, die einst in Somalia gefoltert wurde, begreift den Fall als persönlliche Sache. Erst recht, als sie entdeckt, dass der Feind ihr viel näher sitzt, als sie dachte.

Horst Eckert, 1959 in Weiden/Oberpfalz geboren, lebt seit vielen Jahren in Düsseldorf. Er arbeitete fünfzehn Jahre als Fernsehjournalist, u.a. für die „Tagesschau“. 1995 erschien sein Debüt „Annas Erbe“. Seine Romane gelten als „im Besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit“ (Deutschlandfunk). Sie wurden unter anderem mit dem Marlowe-Preis und dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet und ins Französische, Niederländische und Tschechische übersetzt.

Horst Eckert