„Aller Anfang ist schwer.“

Ovid ( 43 v.Chr. – 17 n. Chr.) römischer Epiker

 

Ein geschenkter Anfang – Lorraine Fouchet

Ovids Aussage dürfte vielen geläufig sein.

In Lorraine Fouchets Roman „Ein geschenkter Anfang“ trifft sie unvermittelt Jo.

Der Roman beginnt direkt mit der Beerdigung seiner geliebten Lou auf der Ile de Groix. Lou, viel zu früh verstorben. Die Ile de Groix liegt knapp eine dreiviertel Stunde entfernt vor der bretonischen Küste.

Vom Festland kommen auch die beiden längst erwachsenen Kinder. Cyrian zusammen mit Töchterchen Charlotte, Gattin Albane und dem Vierbeiner Hopla sowie Sarah, schön, ein Ebenbild ihrer Mutter, beruflich äußerst erfolgreich, privat läuft es eher desaströs und – gehbehindert.

Während die Beziehung zwischen Vater Jo und Tochter Sarah relativ gut ist, kann man von dem Verhältins zwischen Jo und Cyrian von eigentlich gar keinem Verhältnis mehr sprechen.

Jo kam wenige Jahre zuvor zusammen mit Lou aus Paris zurück auf die Ile de Groix, auf der er geboren wurde. Hier wollten die beiden, er ehemals Chefkardiologe in Paris, sie alter französischer Adel, ihren Ruhestand genießen. Zusammen leben die beiden mit „Äpfelchen“ Pomme, Cyrians erstgeborener Tochter und deren Mutter Maelle harmonisch unter einem Dach.

Wenige Tage nach der Beerdigung überrascht der Notar  Jo, Cyrian und Sarah mit einem außergewöhlichen Testament. Für Jo beginnt neben der Trauerbewältigung eine weitere Herausforderung, dem letzten Wunsch seiner geliebten Lou gerecht zu werden.

(Photo: privat)

Die Autorin Lorraine Fouchet, lebt in der Nähe von Paris und auf der Ile de Groix. Sie ist somit mit den Gegebenheiten vor Ort bestens vertraut.

Ein Familienroman, kurzweilig. Aus wechselnder Perspektive der einzelnen Familienmitglieder geschrieben, gepaart mit Kulinarik und Kultur der Ile de Groix.

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Ein geschenkter Anfang