„Aufrichtigkeit sollte auch in vernebeltenSituationen so beständig sein wie das Leuchtfeuer eines Leuchtturms.“

Bernhard Deykowski (*1959)

 

Tom Sherbourne kommt mit einem Orden aus dem Ersten Weltkrieg zurück in sein Heimatland Australien. Er hat jetzt nur noch eines im Sinn, Ruhe zu finden um die Geschehnisse der vergangenen Jahre in Europa zu vergessen. So kommt es ihm mehr als gelegen, die Aufsicht über den Leuchtturm auf der Insel Janus zu übernehmen. Die Insel liegt weit vom Festland entfernt im Südwesten Australiens. Nur alle drei Monate kommt ein Versorgungsschiff, das ist die einzige Verbindung zur Zivilisation.

Bei seinem ersten Landurlaub lernt er die junge, fröhliche Isabel kennen, Izzy, wie er sie später nennt. Als die beiden heiraten, begleitet Izzy ihren Mann Tom nach Janus und genießt wie er die einzigartige Stimmung auf der kleinen Insel mit all ihren Wetterkapriolen.

Während Tom täglich gewissenhaft den Turm wartet und abends das Leuchtfeuer entzündet erfüllt sich Izzys größter Wunsch, ein Kind zu bekommen, leider nicht. Sie erleidet mehrere Fehlgeburten. Eines Tages strandet ein Boot auf der Insel, darin ein Toter und ein kleines Baby, das lebt.

Tom und Isabel beschliessen, das Kind als ihr eigenes auszugeben. Als sie nach vielen Monaten erstmals wieder auf dem Festland sind, erfahren sie die Tragödie des Mannes mit dem Baby und geraten in einen immer tiefer wirbelnden Strudel an Gewissenskonflikten. Ist es schon zu spät, um die Wahrheit über die Herkunft der kleinen Lucy zu sagen? Nur allzu rasch nimmt das Glück der jungen Familie eine dramatische Wendung.

Der Roman „Das Licht zwischen den Meeren“ von der australischen Autorin M.L. Stedman wurde mit Alicia Vikander und Michael Fassbender in den Hauptrollen verfilmt. Die beiden verliebten sich während der Dreharbeiten und heirateten 2017.

Das Licht zwischen den Meeren